"Dialog zwischen Ohr und Klavier" (Recital Rheingau Musik Festival)
Die Marosszeker Tänze von Kodaly gestaltete sie zu dramatisch-diabolischen Riten. Auch Janaceks "Auf verwachsenen Pfade" erhielt Gewicht. (...) Zum krönenden Abschluß geriet Liszts Mephisto-Walzer Nr. 1. Ein in seiner Intensität tief beeindruckendes Konzert. Der Applaus entschied: Unterm Strich begeisternd.
(WIESBADENER KURIER/22.06.95)
"Unverzärtelt natürliche Musikalität" (Recital Ebersberg/Altes Kino)
Der Eindruck, der von ihrer Person ausgeht, läßt sich auf ihre Interpretationsweise übertragen: Frisch, von zupackendem Temperament und unverzärtelt natürlicher Musikalität, kraftvoll optimistisch.(..)Nach der Pause war Virtuosität angesagt: Zunächst in Bartóks "Trois Burlesques"aus dem Jahre 1908... Hier bleibt die Avenhaus der geforderten Virtuosität ebenso wenig schuldig, wie der Dramatik und dem intellektuellen, dennoch musikantischen Witz dieser Stücke.
(SÜDDEUTSCHE ZEITUNG/03.02.94)
Kammermusik-Abend der Extraklasse
(Duo-Abend mit Kai Vogler / Kulturrathaus Dresden)
Beim jüngsten Abend boten Kai Vogler und Silke Avenhaus Proben ihrer außergewöhnlichen Meisterschaft. Als einen Wirbel der Emotionen interpretierten sie Schumanns Sonate op. 121. Beide Interpreten zeigten sich einmal mehr als ein hervorragendes abgestimmtes, in vorzüglicher Weise musizierendes Duo.
(SÄCHSISCHE ZEIUNG DRESDEN/31.01.96)
Vorboten zum runden Geburtstag - Kammermusik von H.Eder
(mit T.Zehetmair / Salzburg)
Eine Eder-Uraufführung gab es in einem Konzert der Stiftung Mozarteum, im Solistenkon-zert von Thomas Zehetmair und Silke Avenhaus. Der Titel "Mirómanze" erweckt im Hörer konkrete Assoziationen, an die Leichtheit der Kürzelsprache des "katalanischen Zauberes".
(...) Thomas Zehetmair und Silke Avenhaus sind ein glänzend aufeinander eingestimmtes Duo, das zeigte sich schon anfangs in Mendelssohns Sonate, op. 4. (...) Der schlackenlose, von sparsamen Vibrato-Einsatz geprägte Ton des Geigers und die (rare) Gabe der Pianistin, das Tonvolumen ihres streichenden Partners einzuschätzen, gab auch den beiden Brahms-Werken Profil. So viel Leidenschaft im Scherzo aus der "F.A.E.-Sonate" und soviel Behut-samkeit in der ersten Sonate, op.78!
(SALZBURGER NACHRICHTEN/18.12.96
)
Romantische Höhenflüge
(mit Thomas Zehetmair im Mozarteum in Salzburg)
Dieser Abend hatte etwas Schwebendes: Die Klänge, die von Thomas Zehetmair, Violine & Silke Avenhaus, Klavier, am Montag im "Meistersolisten"-Konzert der Stiftung Mozarteum zu hören waren, strömten in luftigen Höhen und verleiteten zum Träumen und Schwärmen. Eingeleitet wurde der Höhenflug mit der Sonate op. 4 des 14-jährigen Mendelssohn (..)Die uraufgeführte "Mirómanze" des 80jährigen Salzburger Komponisten Helmut Eder spannte den musikalischen Bogen weiter (...) durch die fragilen, meist nur kurz skizzierten Gesten der dreisätzigen, nicht weiter bezeichneten Romanze schien tatsächlich ein mediterraner Wind zu wehen.
(SALZBURGER VOLKSZEITUNG, 18.12.1996)
"A new song for Schubert"
(Duo-Abend mit Thomas Zehetmair/Wigmore-Hall-London)
Schubert: Sonata A Major D574 - Zehetmair's phrases sang with expansive, full-throated lyricism, and Avenhaus contribution was not less inspired.
(THE TIMES/29.04.94)
"Med energie og lidenskap"
(Munch Trio/Osasalen-Festival/Norwegen)
"Mit Energie und Leidenschaft" - Robert Schumann's characterization of his trio in d-minor describes the quintessential of the concert experience the Munch Trio presented in the "Osasalen" sunday night. One of the greatest concert experiences in many, many years, regardless of the genre of music. The concert with the MunchTrio was a study in musical communication. We have rarely heard three musicians listening so intensely, being mentally so well disposed and on the same wavelength as violinist Arvid Engegard, cellist Xenia Jankovich and pianist Silke Avenhaus. So devoted to each other, the public and the music they played to the audience. Three musicians who have extremely solistic qualities but still play together like "only one soul" - as it was said after the concert. Three musicians with this marvelous intonation and organic tone - which in some unaccountable and supernatural way seemed to grow out of the instrument a small microsecond before embrouchure. (...) The Munch Trio was applauded with a standing ovation..
(NILS KVAMSDAL 11/96)
Les deux musiciennes ont formé un duo remarquable à Bellegard
(mit Kamilla Schatz)
Kamilla Schatz, au Violon et Silke Avenhaus, au piano, jouent beaucoup mieux les roman-tiques et les modernes que la musique de variété. Enjoué et sublime. (...) Y jouaient, vendredi soir dernier, deux exceptionnelles artistes allemandes des oeuvres de Beethoven, Ysaye, Webern et Schubert.
(LA LIBERTE/08.08.95)
Zwei Leckerbissen von Schumann & Dvorak
(Kammerabend d. Sächsischen Staatskapelle)
Dieser Kammerabend war ein Konzert jener seltenen Spezies, bei der sich der Kritiker be-friedigt zurücklehnen kann, denn siehe, es war alles sehr gut. Auf dem Programm standen zwei Klavierquintette, zum einen das Klavierquintett op. 44 von Robert Schumann, zum anderen das Quintett op. 81 von Antonin Dvorak - mit Kai Vogler, Jörg Fassmann/Michael Frenzel, Ulrich Eichenauer, Jan Vogler/Peter Bruns u. Silke Avenhaus.( ) Die Gastpianistin Silke Avenhaus war vor allem bei Schumann Motor und Garantie für den Zusammenhalt. Alle Beteiligten brachten nicht nur Inhalte zum Tragen, sondern verfügten auch über die nötige technische Virtuosität. Warum krampfartig Kritikwürdiges suchen - ich habe einfach nichts Derartiges gehört.
(SÄCHSISCHE ZEITUNG/20.01.95)
CD-Produktion EMI Classics
:
Paganini-Capricen und Romanze von Szymanowski(+Violinkonzerte 1 &2)
mit Thomas Zehetmair, Violine (+Simon Rattle & CSBO)
...Silke Avenhaus is as sympathic a partner at the keyboard as Rattle on the podium, and the sound is first-rate throughout.
(STEREO REVIEW Dez 96)
...Even here Zehetmair is a listening violinist, not one to upstage his excellent pianist. A first class coupling...
(GRAMMOPHONE Sept 96)
Szymanowskis Paganini Bearbeitungen: Sie wirken nicht mehr als Vehikel einer sich selbst genügenden, etwas eitlen Artistik, sondern sie erschließen neue Ausdrucksbereiche. Wohl selten haben diese ungemein schwierigen Stücke derart selbstverständlich geklungen und darüber zugleich an musikalischer Substanz, an Intensität gewonnen. Eine blendende, in ihrer Art kaum zu übertreffende Leistung.
(FONO FORUM Jan 97)
"Geluksdelirium in Vermeulens Zesde"
(mit Q. Viersen, Holland Festival, Concertgebouw)
"The cello-piano duo Quirine Viersen and Silke Avenhaus brought youthful élan in the formidable, almost terrifying Second Cello Sonata....
(NRC HANDELSBLAD/12.06.97)
"Cellist Quirine Viersen and Pianist Silke Avenhaus played this strong chamber music piece (Second Cello Sonata by Vermeulen) in the small hall of the Amsterdam Concertgebouw. Despite the enormous technical difficulty of the work, the duo succeeded in giving a ravishing performanc.
(TROUW/12.06.97)
"Un duo exceptionnel"
(mit Kamilla Schatz in Delémont-Jeunesse Musicale de Suisse)
.....Le piano se fait rythmique, le violon s'envole dans la virtuosité de mélodies tourmentées. Le meilleur pour le fin, ou on tout cas le plus impressionnant. Ici encore, Kamilla Schatz et Silke Avenhaus donnent réellement toute la mesure de leur talent d'interprète par le richesse de leur jeu respectif. Ainsi s'est achevé ce début de soirée, devant un public enthousiasmé.
(LE QUOTIDIEN JURASSIEN/28.10.97)
"Ein Marathon, der Geist und Sinn beanspruchte - Späte Kammermusik von Schubert
(u.a. mit Irena Grafenauer im Mozarteum Salzburg)
...Bravourös haben in dem anregenden Pasticcio-Programm die Variationen über die "Trocknen Blumen" gewirkt - nicht im Sinn von draufgängerischem Virtuosentum, sondern wegen der überzeugenden Verschränkung aus tonlicher Brillianz und Sinnlichkeit, wie sie Irena Grafenauer und Silke Avenhaus gezaubert haben. Die Pianistin Silke Avenhaus vor allem hat dynamische Eingrenzungen sonder Zahl aufgespürt, mehr oder weniger gravierende Eintrübungen sogar dort deutlich vermittelt, wo diese Variationen scheinbar bloß erquickend aufspritzen: Schuberts Musik ist permanent vielschichtig und trügerisch: Die beiden Damen haben das mit Brillianz und Hintersinn bezwingend vorgeführt.
(SALZBURGER NACHRICHTEN/19.11.1997)
"Zwei Persönlichkeiten, ein Team"
- Konzert mit Ksenija Jankovic und Silke Avenhaus
Zwei Frauen, zwei Instrumente: Ein Team. Die Cellistin Ksenija Jankovic und die Pianistin Silke Avenhaus verzauberten den Großen Saal der Hochschule Würzburg. Denn beide Musikerinnen beherschen nicht nur das technische Handwerkszeug vorzüglich, sie führten das Publikum auch durch die gesamte Palette der Ausdruckskunst bei ihrer Interpretation der e-Moll und F-Dur Cellosonaten von Johannes Brahms und einer Sonate von Erwin Schulhoff. ..... Anhaltender Applaus und Bravorufe waren der Dank für diese makelose und klangschöne Darbietung.
(WÜRZBURG/Petra Lehmann/26.01.1998)
"Ein musikalischer Agitator- "Eine Nacht für Hanns Eisler"
(Solo: Klaviersonate opus 1)
(Eisler Festival der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen 20.-22.Februar 1998)
...Eisler landete als Meisterschüler Arnold Schönbergs mit seinem 1923 abgeschlossenen Opus 1, der Sonate für Klavier einen spektakulären Erfolg, bevor er sich von der elitären Kunstform zurückzog. Silke Avenhaus meisterte die perlende Dynamik und die halsbrecherischen Klavierläufe der Sonate souverän.
(WESERKURIER/24.02.1998)
"Junge Künstlerinnen machten Konzert zum Saison-Höhepunkt des Konzertvereins"
Quirine Viersen u. Silke Avenhaus traten vor 700 Zuhörern in der Stadthalle Marburg auf
(Michael Arndt/OP/17.03.1998
)
"Musikerinnnen nutzten die Freiheit der Gestaltung"
Umjubelter Abend des Konzertvereins - Quirine Viersen und Silke Avenhaus in Marburg
(kik/NMZ/17.03.1998)
zurück zur Startseite